Auf vielen Rasenflächen tauchen erneut ungewöhnliche Pilzringe auf. Gärtner schlagen Alarm: wer die ersten Anzeichen ignoriert, riskiert, dass das Phänomen den gesamten Rasen zerstören kann.

Für einige Menschen wecken sie fantasievolle Bilder ins Gedächtnis, während anderen alte Glaubenssätze damit verbunden sind. Hexenringe sind jedoch keineswegs nur ein Märchenerzählen – Gärtner sehen darin eine Rasenerscheinung und ein ernsthaftes Problem. Die Pilze, welche diese Kreise formen, wachsen tief im Boden und bleiben häufig unbeachtet. Sobald sich ihre Hüte letztendlich zeigen, ist es meist bereits zu spät, um noch einen makellos grünen Rasen wiederherzustellen.

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Einst im Rampenlicht erschienen, kehren sie jährlich wieder.

Die Myzelnetze der Hexenringe verbreitern sich radiärlich und bedecken zunehmend größere Bereiche des Rasengartens. Der Pilzbewuchs manifestiert sich hauptsächlich entlang der äußeren Kanten dieser Ringe, wohingegen das Gras im Zentrum häufig welkt oder komplett verschwindet. Bei idealen Umständen - nasse Luft kombiniert mit warmem Erdreich - entwickeln sich die Pilzpopulationen stark, sodass die durchmesserten Kreise bis zu mehrere Meter groß werden können.

Man muss mehr tun als nur die sichtbaren Pilze wegzunehmen. Diese Früchte der Pilze sind lediglich „der Tipp des Eisbergs“. Darunter im Rasengrün bildet sich ein unsichtbarer Myzelpilzzuwachs, der jährlich neue Exemplare produziert. Ohne eine gezielte Intervention durch den Gärtner verschlechtert sich diese Situation ständig.

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Pflege und Prävention

Um das Pilzwachstum einzudämmen, spielt die korrekte Betreuung der Wiese eine Schlüsselrolle. Häufiges Schneiden, Beseitigung des gemähten Grases, Bewässerung und Dünngaben bilden dabei die wesentlichen Voraussetzungen. Im Frühling sollte man eine Vertikutierung durchführen, bei dem die tote Materie aus der Rasenschicht entfernt wird, zusammen mit einer Aeration zur Lockerung des Erdreichs.

Sollten sich die Pilzinfektionen trotzdem wieder einstellen, greifen Gärtner auf Fungizide zurück. Diese Hemmstoffe verhindern zwar nicht unbedingt das gesamte Problem, aber sie können zumindest das Fortpflanzen des Myzels bremsen. Erfolgreich wird hierbei vor allem eine systematische Vorgehensweise sowie ständiges Beobachten sein. Lediglich durch regelmäßig überprüfte Rasenzustände ist es möglich, schnell zu reagieren und dem Garten seinen ursprünglichen Prunk wiederzugutmachen.

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